Diese Konzerte begeisterten die Welt, Teil 2

Diese Konzerte begeisterten die Welt, Teil 2

01/02/2021 Aus Von Marc

Im ersten Teil dieser Artikelserie haben wir die Shows von Simon & Garfunkel im New Yorker Central Park und den legendären Kurzauftritt der Beatles auf dem Dach ihrer Plattenfirma in London vorgestellt. Doch das waren bei weitem nicht die einzigen Rockshows, die in die Musikgeschichte eingegangen sind.

Zahlreiche andere Konzerte waren ein weltweites Ereignis, das bis heute nachhallt. Dazu zählten auch Charity-Konzerte und Tribute-Shows. Den Anfang machte die Live-Umsetzung einer Idee, die der ehemalige Sänger der Band The Boomtown Rats, Bob Geldof in den 1980er Jahren entwickelte. Sein Projekt Band Aid stand Pate für unzählige Nachfolger, die die Stars in Massen anlocken. Nach dem kommerziellen Erfolg von Band Aid folgte wenig später die Umsetzung auf einer Konzertbühne.

Live Aid wurde zu einem weltweiten Ereignis

Ziel von Band Aid war es gewesen, möglichst viele Spenden für die hungernde Bevölkerung in Afrika zu sammeln. Das Konzept schlug ein und fand weltweit Nachahmer. Bob Geldof entschloss sich daher seine Aktion auf ein neues Level zu heben. Er versammelte die Créme de la Créme der internationalen Musikszene auf zwei Bühnen. Live Aid fand zeitgleich im Wembley Stadion von London und im John F. Kennedy Stadion von Philadelphia statt. Über einen Zeitraum von mehr als 16 Stunden traten unzählige Superstars auf.

Die Show wurde weltweit im Fernsehen und im Radio übertragen und setzte Maßstäbe. Das betraf nicht nur den ungeheuren logistischen Aufwand, sondern auch die Karriere zahlreiche Künstler. Den Vogel schoss allerdings der damalige Superstar Phil Collins ab. Er spielte zunächst die Show in London, setzte sich anschließend in ein Flugzeug und flog mit der Concorde in die USA um einige Stunden später auch in Philadelphia ein Konzert zu geben. Die besten Shows lieferten nach Ansicht fast aller Kritiker und Fans zwei britische Bands ab.

U2 legten mit ihrem hymnischen Auftritt den Grundstein für ihre Weltkarriere, die die Iren nicht einmal zwei Jahre später zur größten Band der Welt machen sollte. Die Könige von Live Aid waren jedoch ohne Zweifel Queen. Die zerstrittene Band fand in dem Projekt einen neuen Zugang und legte eine Show für die Ewigkeit auf die Bretter der Bühne des alten Wembley Stadions. Dieser Auftritt war viele Jahre später auch der Höhepunkt in der höchst erfolgreichen Verfilmung der Bandgeschichte. „Bohemian Rhapsody“ brachte die Erinnerung an eine der besten Live-Shows aller Zeiten noch einmal zurück.

Live Aid wurde zu einem weltweiten Ereignis
Live Aid wurde zu einem weltweiten Ereignis

Die Rockwelt verneigte sich vor Freddy Mercury

Freddie Mercury steht auch im Mittelpunkt des zweiten Konzertereignisses, das wir hier kurz vorstellen möchten. Nach seinem Tod organisierten die restlichen Mitglieder von Queen ein Tribute-Konzert in London. Auf der Bühne des Wembley Stadions versammelten sich die Superstars der Szene und erwiesen dem begnadeten Frontman ihren Tribut. 1992 stand die Musikwelt ganz im Zeichen dieser Show, die herausragende Live-Auftritte bot. Dabei blieben vor allem die umwerfenden Auftritte von David Bowie und Annie Lennox, Axl Rose, sowie George Michael, jeweils gemeinsam mit Queen in Erinnerung. Sie erwiesen dem geborenen Frontman Freddy Mercury gebührend Respekt.